Schwere Fliesen, Natursteinplatten oder Estrichüberzüge erhöhen Speicherkraft besonders effektiv, wenn sie freie Luftbewegung erreichen. Lehmputz auf Innenwänden bringt Masse und Feuchtepuffer zugleich. Bücherregale, massive Esstische oder Wasserkanister liefern flexible Speicher, sofern Standsicherheit und Traglasten geprüft sind. Wählen Sie Lösungen, die zu Grundriss, Nutzung und Budget passen, und kombinieren Sie sie mit gezielter Nachtlüftung, damit die neu gewonnene Speicherkapazität täglich erneuert werden kann.
Phasenwechselmaterialien speichern viel Energie beim Schmelzen in engem Temperaturbereich. Stimmen Übergangstemperatur, Menge und Entladung über Nacht, können sie sehr wirksam sein. Doch ohne ausreichende Abkühlung regenerieren sie sich nicht. Achten Sie auf geprüfte Daten, sinnvolle Platzierung und solide Verarbeitung. Testen Sie kleine Flächen, bevor Sie groß investieren, und kombinieren Sie mit Verschattung und Nachtlüftung, damit der theoretische Vorteil auch praktisch zuverlässig spürbar wird.
Nachtluft kann feucht sein. Verhindern Sie Kondensat an gekühlten Oberflächen, indem Sie Taupunkt, Luftfeuchte und Oberflächentemperaturen im Blick behalten. Hygrometer helfen, sinnvolle Zeitfenster zu wählen. Diffusionsoffene Materialien wie Lehm puffern Feuchte und erhöhen Robustheit. Achten Sie auf Wärmebrücken, dichte Vorhänge ohne Hinterlüftung und auf Bereiche mit geringer Luftbewegung. Guter sommerlicher Wärmeschutz entsteht durch abgestimmte Details, nicht durch einzelne isolierte Maßnahmen.